Wahrnehmen

Was meldet sich bei Ihnen?

Eigene Anzeichen zu erkennen ist ein Anfang. Dafür brauchen Sie noch keine Erklärung – nur einen ehrlichen Blick.

Typische Stresssignale.

Stress zeigt sich bei jedem Menschen anders. Diese Anzeichen werden häufig genannt – auch auf dem Bogen „Wahrnehmung“ des Stresstagebuchs.

Körper

  • Verspannungen im Nacken, in Schultern oder Rücken
  • Kopfschmerzen oder Migräne
  • Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit
  • Ohrgeräusche, Schwindel
  • Häufige Infekte
  • Herzklopfen, flacher Atem

Gefühle

  • Gereiztheit und Nervosität
  • Innere Unruhe, Hektik
  • Gedrückte Stimmung
  • Ängste und Befürchtungen
  • Weniger Freude an Dingen, die sonst guttun

Kopf

  • Konzentrationsprobleme
  • Vergesslichkeit
  • Gedankenkreisen, besonders abends
  • Gefühl, Aufgaben nicht mehr zu schaffen

Verhalten

  • Ein- oder Durchschlafprobleme
  • Mehr Kaffee, Alkohol, Nikotin oder Bildschirmzeit
  • Rückzug von Freunden und Familie
  • Termine geraten durcheinander
  • Weniger Appetit – oder deutlich mehr

Den vollständigen Bogen mit 28 Anzeichen und einer Skala für die Stärke finden Sie bei den Einzelbögen. Wöchentlich ausgefüllt, zeigt er, ob Beschwerden zu- oder abnehmen.

Beobachten, ohne sich zu bewerten.

Die Anzeichen-Auswahl ist eine persönliche Notiz. Der Selbstcheck ist ein Orientierungsangebot und kein wissenschaftlich geprüfter medizinischer Test. Beides ersetzt keine Diagnose.

Bei neuen, starken oder anhaltenden Beschwerden und wenn der Alltag spürbar leidet, lassen Sie das ärztlich abklären. Viele körperliche Anzeichen haben auch andere Ursachen als Stress.

Eine passende Anlaufstelle finden

Akute Hilfe

Wenn Sie jetzt Hilfe brauchen.

Bei unmittelbarer Gefahr: 112

Bei Lebensgefahr, starker Atemnot oder starken Brustschmerzen rufen Sie den Rettungsdienst.

112 anrufen

Dringend, aber nicht lebensbedrohlich?

Während der Sprechzeiten ist Ihre Hausarztpraxis die erste Adresse. Außerhalb der Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 – bundesweit, kostenlos, rund um die Uhr.

Das Stresstagebuch ist ein Selbsthilfe-Angebot und bietet keine medizinische Betreuung.